Beschaffungsmanagement

Geschäftskorrespondenz

Das Beschaffungsmanagement umfasst alle Tätigkeiten, die für die Bereitstellung der Materialien und Dienstleistung benötigt werden, um die Leistungen oder die Herstellung der Produkte eines Unternehmens sicherzustellen. Die fünf Produktionsfaktoren sind Arbeitskräfte, Informationen, Kapital, Sachgüter und Dienstleistungen sowie Technologien. Diese sind absolute Grundlage dafür, dass ein Unternehmen überhaupt erst produzieren kann. Die Bereitstellung von Materialien allein reicht jedoch noch nicht aus. Die Materialien müssen in ausreichender Menge, in der benötigten Art und Weise, zu der erforderlichen Qualität, termingerecht, am richtigen Ort sowie kostenoptimal bereitgestellt werden. Dies ist Aufgabe des Beschaffungsmanagements.
Als Fallbeispiel sei ein Restaurant aufgeführt, welches qualitativ hochwertige internationale Speisen anbieten möchte. In den ersten Schritten werden die grundlegenden Voraussetzungen für das Restaurant festgelegt. Es wird ein guter Standort gefunden, eine Marktanalyse und entsprechende Werbung durchgeführt, das Angebot wurde auf die Zielgruppe zugeschnitten und schließlich wurden hochqualifizierte Mitarbeiter eingestellt. Des Weiteren wurden Mengenrabatte ausgehandelt. Zunächst kann das Restaurant zahlreiche Kunden anziehen, doch schon nach kurzer Zeit treten folgende Probleme auf: Die Speisen gelingen nicht immer, Zutaten fehlen oder verderben in großen Mengen, die Kunden beschweren sich und bleiben letztendlich aus.
Der Grund der Probleme lag nicht in der unzureichenden Marktanalyse, sondern in Fehlern in dem Beschaffungsmanagement. Das Unternehmensziel qualitativ hochwertiger Speisen konnte nicht erreicht werden, da der Kostenaspekt zu sehr im Vordergrund stand und somit die Kundenerwartungen nicht erfüllt werden konnten.
Dieses Beispiel verdeutlicht die Wichtigkeit des Beschaffungsmanagements und dessen Eingliederung in ein stimmiges Gesamtkonzept.

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